Linux Systeme


So ganz auf dem Laufenden bin auch nicht mehr. Mittlerweile existieren wohl mehr Linux Distributionen als Sand am Meer :)

Um die meist eingesetzen Linux-Systeme zu nennen :

Da ich mich mit den neueren Red Hat oder Mandrake (Mandriva) Systeme nicht ganz anfreunden konnte, bin ich bei SuSe und Debain geblieben. Je nach Know How oder Wunsch der Kunden und Freunden.

Gentoo hab ich bei Kollegen gesehen und war nett überrascht. Ein Knoppix war sogar 2-3 hilfreich und lachen musste ich auch, wo das überall Freunde fand :) (NT Poolraum der FH) Ubuntu hab ich bisher nur im !# Ix Magazin gesehen und die vielen anderen Distis entziehen sich meiner Kenntniss :) Im grossen ganzen finde ich die Unterschiede aber dennoch gering, eher Zeitaufwendig.

Im Endeffekt richtet man sich nach den Systemen, mit denen man am meisten zu tun hat :


Leitsatz

Gegen Aufregung über Updates, Bugs und sonstige Sicherheitslücken hilft dieser schöne Satz :

Wirkliche Eleganz heisst, in Rufweite hinter der Mode zu bleiben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Server oder Desktopsysteme installieren

Nach wie vor spielt die Hardware immernoch eine entscheidene Voraussetzung.

Zuerst sollte man sich überlegen für welchen Zweck man seinen Linux Server/PC einsetzen möchte. Danach im Umfeld oder bei Kollegen über die Hardware fachsimpeln und sich von Experten dann diese Zusammenstellen lassen.

Server : Ein SCSI RAID bleibt ein SCSI RAID, egal wie toll SATA mittlerweile vorangeschritten ist.
Wobei ich für reine Backup Server, im TERABYTE Bereich, selber sehr gute Erfahrungen mit SATA Platten machte.
Bei Datenbanksystemen, egal ob Virtuell oder nicht, favorisiere ich allerdings immernoch das SCSI RAID. Und ich meine keine LAMP Systeme mit 10-50 MB DB Grösse. Spätestens bei einer Repliaktionen diverser Daten und beim Optimieren der Server, kommt man auf den Geschmack :)

PC : Wobei ein Doom3 oder Quake3 mit guten Grafikkarten auf Spiele PCs sauber auf SATA-Platten läft. Ich finde es eh immer wieder faszinierend zu sehen, wie ID-Software es schafft, dermassen die Hardware auszureizen :)

Billig Onboard SATA Controller (RAID0 oder RAID1)

Meines Wissens ist es mit Debian und SuSe nicht möglich ein Hardware RAID mit diesen Controllern aufzubauen. Bei Software RAIDs kenne ich mich nicht aus. Von daher rate ich, die 2. Platte einfach so einzuhaengen und seine Daten zu duplizieren. (!# rsync)

Partionierung & Formatierung

Als nächstes sollte man sich Gedanken über die Wahl seiner Partionierung und der Formatierung machen.

Bei der Partionierung hält man sich vorerst mal an die Vorgaben des Linux Installers. Eventuell extra Platz für als Mountpunkt /backup oder /data ist reine Geschmackssache. Oder aber man will die NFS Mounterei oder den Rsync später erleichtern.

Mit dem REISER/FS Format hatte ich bei SuSe bisher keine gute Erfahrungen gemacht, setzte es aber auch nie wieder danach ein :)

Ext2 oder Ext3 gelten bei mir als Winner.
Bei SWAP gabs mal den Spruch doppelter Arbeitsspeicher. Was soll der Geiz bei den heutigen Platten ?
Ich nehme 4fachen :) Wer weiss was mal hinzukommt :)

Mit Ext2 und Ext3 habe ich bisher nur gute Erfahrung gemacht. Wobei es Peer und Heinlein (Berlin) auch mal schaffte einen 5er RAID Verbund (ext2) wieder herzustellen. Danke an die Jungs, die sind echt fit ! Man soll nicht glauben was als alles immer so möglich ist, von dem andere sagen : Es geht nicht mehr !

Paketauswahl

Bei der Paktenauswahl, kann ich nur raten, sich von Freunden oder dem Linux selbst helfen zu lassen. Server die man wirklich aus dem FF im Griff hat sollte man selber kompalieren. Ein Beispiel : MySQL Server mit der Storage Engine InnoDB kompaliere ich selber, weil Sie später für einen bestimmten Zweck eingesetzt/optimiert werden. Postfix Server kann ich nur bedingt administrieren. (ca. 30-40% der machbaren Möglichkeiten) Diese lass die den Packagemanager selber installieren.

Zuerst sollte man sich ein stabiles Grundsystem ohne viel SchnickSchnack installieren. Danach die Hardware kontrollieren. Am Ende dann über die Paketmanager oder apt-get die gewünschten Programme oder Dienste nachinstallieren.
Dabei gilt wiederum auch : Dienst auswählen, installieren, configurieren, testen, OK -> Neuen Dienst installieren.
Ausnahmen bilden zusammengesetze Dienste wie LAMP (Linux,Apache,MySQL,PHP)

Bei Desktop Installationen mag ich Gnome ab liebsten und bin auch vollstens damit zufrieden. Ich bin zwar nicht so der Freund vom Klicki Bunti PC, aber die #! Gnome Gemeinde hat sich doch sehr viele sehenswerte und professionelle Desktop Motive zusammengesammelt.

Ansonsten hat sich das mit Hardware Erkennung wesentlich im Gegensatz zu früher gebessert. Vom Standard PC oder Spiele PC mal ausgegangen, und von einigen High-End Grafikkarten mal abgesehen, erkennt ein SuSe zu 98% alle relevanten Hardwareteile. Zugegeben bei ATI muss man sich etwas einlesen. Ist man mit den ACPI Einstellungen (BIOS) nicht ganz zufrieden, gibt es da auch Mittel und Wege diese zu optimieren. Die kommen dann im Laufe der Jahre oder Installations Tage/Nächte :))

Den meisten Otto Normal Usern fällt es eigentlich gar nicht auf, da die Stabilität gewahrt ist.
XP und MAC haben ja auch ihre Daseins Berechtigung :)

Debian Installationen erfolgten bei mir immer ohne X System. Wozu ein Debian ein X braucht, werde ich mal bei einer ETCH Installation herausfinden müssen :) Wiki Link : !# Wiki Debain.

Nach einer erfolgreichen Installationen sollte man noch ein paar Dinge beachten ! Hier mal Einige

1. Man sollte eigentlich immer so circa wissen was man da warum tut. (Lesen,lesen,lesen)
2. den 25er Port (SMTP) nach aussen sperren :) (Firewall)
3. dem 22er Port (SSH) umleiten. (Sonst nervt es gewaltig ins LOG zu sehen.)
4. Das Root Passwort entweder richtig wählen (Td!jmFVx) oder öfters ändern.
5. Bevor man unter /etc Einstellungen ändert, immer vorher wegsichern. (cp x.cfg x.cfg.old)
6. NIE und wirklich NIE als Root ins X System einloggen :)


Installations Hilfe und Nachschlagewerke


Viel Spass mit Linux :)